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Breminale 2009

Auch im 22. Jahr ist das Bremer Open-Air-Kulturfestival BREMINALE weiter gewachsen: Mit Musik und Literatur, mit Shows und Talks, mit Open-Air-Aktionen und Gastronomie lockte die BREMINALE 2009 vom 1. bis zum 5. Juli wieder tausende Besucher auf beide Seiten des Weserufers nahe der Bremer City. In Zelten, auf Schiffen und am Weserstrand wurden urbane Avantgarde-Kultur und innovative Markt-Ideen, Mainstream-Pop und Kreativwirtschaft, “Folk Art” und “Global Player” präsentiert. Die Radio-Bremen-Wellen “Bremen Vier”, “Bremen Eins” und das Nordwestradio trafen auf Kultureinrichtungen wie das Bremer Filmbüro, die Spedition, die Schwankhalle und das Lagerhaus, Bremer Bands wechselten sich mit Acts wie “Polarkreis 18” und “Selig” ab. Das alte Licht-und-Luft-Bad auf der Weserinsel beherbergte ein Kinderzirkusfestival, das Betonschiff Treue und der Fußgängertunnel unter den Bremer Wallanlagen wurden zu coolen (oder sommerlich heißen) Clubs. Erstmalig bot die BREMINALE dazu in diesem Jahr ein ganztätiges Familienprogramm, frühmorgendliche Sonnenaufgangskonzerte – und rund um die Weserwiesen mehr Platz zum Flanieren und Kommunizieren.Wie gewohnt, waren alle Veranstaltungen der BREMINALE 2009 eintrittsfrei.

2009 war das Jahr der Extreme. „So etwas hatten wir in 21 Jahren Breminale noch nie“, resümierte am Sonntagnachmittag Breminale- Projektleiter Rolf Hesener: Hochsommerwetter, rauschender Regen mit Herbsttemperaturen, das allabendlich zur Platzöffnung kurz auf die Festivalwiesen rauschende Weserhochwasser, rauschender Applaus in überfüllten Zelten – und das Gelände zeitweise überfüllt: 150.000 Besucher haben das Weserfestival bis Sonntagabend besucht. Das erweiterte künstlerische Programm der Breminale ist beim Publikum gut angekommen: Eine Ausstellung mit 100 Bremer „KulturKöpfen“ war Tag und Nacht gut besucht, das Betonschiff „Treue“, das extra zur Breminale an den Anleger 1 an der Schlachte geschleppt wurde, würde am liebsten an diesem Ort liegen bleiben. Die neuen Kontakte zur Kulturszene und die Unterstützung der erfahrenen Festivalmacher der Breminale sind für uns ein Riesengewinn!“ Anselm Züghard vom Lagerhaus freut sich über „die Rückkehr der Breminale zu ihren Wurzeln als Kulturfestival: Die neuen Kooperationen haben sich gelohnt!“ Die neuen künstlerischen Leiter des Weserfestivals, Susanne von Essen und Carsten Werner, haben auf der Spielfläche „Global Player“ die BREMINALE um interaktive, urbane Avantgarde-Kultur erweitert – und damit Publikum und Künstler überrascht: „Die Künstler aus anderen Städten sind begeistert von der Offenheit und Motivation der Bremer, Neues und Ungewöhnliches kennenzulernen und mitzumachen“, erzählt von Essen.