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Geschichte und Entstehung der Breminale

Auch bei widriger Witterung herrscht stets riesiges Publikumsinteresse bei der Breminale.
Auch bei widriger Witterung herrscht stets riesiges Publikumsinteresse bei der Breminale.

Zynische Zungen vertreten unwidersprochen die Meinung, bei der jährlichen BREMINALE auf den Osterdeichwiesen handele es sich um eine Langzeitstudie für einen künftigen Exportschlager der Hansestadt in die Trockenzonen der Welt. Diese eindeutig falsche Interpretation des Kulturfestivals am Weserufer basiert auf der scheinbar unausweichlichen Verbindung mit dem Element Wasser. Wasser marsch!

Auch wenn die tatsächlichen Wetterdaten der vergangenen 25 BREMINALE-Jahre den einen oder anderen Sommertag widerspiegeln, so verbindet der eingefleischte Besucher das Kulturspektakel völlig intuitiv mit einer unausweichlichen Regenfront. Dass die Wassermassen von oben dann hin und wieder auch noch Unterstützung von unten - dem unkalkulierbaren Tidenhub der Weser bis hin zur Überschwemmung des Geländes - erhalten, geben dem Mythos vom schlechten BREMINALE-Wetter soviel Nahrung, daß Widerspruch zwecklos erscheint.

Dass so etwas Profanes wie das Wetter existenzielle Bedeutung für das Gelingen des Experimentes BREMINALE haben könnte, war den zwölf ambitionierten Gründungsmitgliedern der BREMINALE im Frühjahr 1986 noch nicht bewusst. Dass die Frauen und Männer der ersten Stunde mit ihrer Idee eines breitgefächerten Kulturfestivals auf dem richtigen Dampfer lagen, beweist gerade die Tatsache, dass die BREMINALE trotz oft widriger Witterung immer auf riesiges Publikumsinteresse gestoßen ist.